Ratgeber

Reisedurchfall vorbeugen: Tipps

Autoren: Stand: 15.02.26
Rohe Speisen meiden
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Rohe Speisen meiden

Gerade in rohen Lebensmitteln tummeln sich in fernen Ländern häufig Erreger, die Durchfall verursachen können. Daher gilt: Essen Sie Lebensmittel nur gekocht und verzichten Sie auch auf Salate oder rohes Gemüse. Übrigens: Auch rohes Fleisch und rohen Fisch sollten Sie im Urlaub lieber vermeiden. Das gilt auch für Saucen, Eiscreme, Dips und Desserts, die rohe Eier enthalten könnten.

Obst immer waschen und schälen
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Obst immer waschen und schälen

Auch Obst ist eine bekannte Infektionsquelle für gefährliche Bakterien oder Viren. Daher lautet die Devise: Waschen Sie Obst vor dem Verzehr gründlich und schälen sie es. Verzichten Sie auf Obst, das Sie nicht schälen können. So berücksichtigen Sie auch wie in dem vorangegangenen Tipp den Grundsatz: „Cook it, peel it or forget it“ (Kochen Sie es, schälen Sie es oder vergessen Sie es).

Leitungswasser & Eiswürfel meiden
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Leitungswasser & Eiswürfel meiden

Während man hierzulande bedenkenlos Wasser aus der Leitung trinken kann, sollte man beim Urlaub in Regionen wie Afrika, Asien, Süd- und Mittelamerika eher vorsichtig sein. Es droht die Gefahr einer Infektion mit Viren oder Bakterien! Trinken Sie also am besten nur abgefülltes Wasser (achten Sie auf den Originalverschluss!) und verzichten Sie auch auf die Eiswürfel im Cocktail. Tipp: Auch fürs Zähneputzen kann man sich mit Wasser aus der Flasche behelfen.

Händewaschen nicht vergessen!
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Händewaschen nicht vergessen!

Eine Ansteckung mit Erregern, die Durchfall verursachen können, ist grundsätzlich auch über infizierte Oberflächen möglich. Umso wichtiger ist es, sich im Urlaub regelmäßig die Hände zu waschen. Benutzen Sie warmes Wasser und Seife und nehmen Sie sich jeweils mindestens 30 Sekunden Zeit für eine gründliche Reinigung. So geben Sie Montezumas Rache erst gar keine Chance!

Autoren, medizinische Fachinformationen und Quellen

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Stand: zuletzt aktualisiert am 15.02.26

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ICD-Codes:

ICD-Codes (International Classification of Diseases) sind weltweit anerkannte medizinische Verschlüsselungen für Diagnosen. Sie werden von Ärzt:innen verwendet, um Krankheiten und Gesundheitsstörungen eindeutig zu klassifizieren und finden sich beispielsweise in Arztbriefen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Abrechnungen mit Krankenkassen.

Quellen:

Fachliche Endprüfung und Qualitätssicherung:

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